Warum das Unterbewusstsein Business-Zielvorgaben braucht

Kerstin Gernig ist Money-Coach. Sie unterstützt ungewöhnliche Unternehmerinnen, Gründerinnen und Seniorpreneurinnen. Ihre monatliche Kolumne dreht sich um das liebe Geld. Diesmal: Warum es gut ist, den Wunsch-Jahresumsatz festzulegen.

Warum das Unterbewusstsein Zahlen braucht

In dem Moment, in dem man sich entscheidet, sich mit seinen Finanzen zu beschäftigen, hat man einen wichtigen Schritt gemacht, der die finanzielle Situation bald spürbar verbessern kann. Schließlich kann man nur verdienen, was man verdienen möchte – wenn man konkrete Zahlen nennen kann. Klingt logisch? Ist logisch! Das Unterbewusstsein braucht eine konkrete Zahl, um sich daran wie an einem Kompass mit seinen Handlungsimpulsen ausrichten zu können.

Was verschämtes Kichern beim Geld verrät

Du glaubst gar nicht, wie häufig meine Coachingklient*innen in verschämtes Kichern verfallen, wenn ich sie frage, was sie im Jahr als Netto-Umsatz (nach Abzug der Steuern) oder als Netto-Gewinn nach (nach Abzug von Steuern und Kosten) verdienen möchten. Nur wenige können eine konkrete Summe nennen. Aber wie willst du deinen Umsatz steigern, wenn du nicht einmal weißt, was du dir konkret vorstellst? Wenn ich sie dann frage, warum sie kichern, werden sie sich meist bewusst, dass sie sich mit dem Thema Geld in ihrem Leben noch nicht rational auseinandergesetzt haben. Und auch wenn die wertvollsten Güter nicht käuflich sind – Liebe, Freundschaft, Humor… – ist es doch von Vorteil, über ausreichend Geld für die Verwirklichung der eigenen Lebensvorstellungen zu verfügen.

Warum die Gedanken über den Geldbeutel entscheiden

Alles, was auf dieser Welt entsteht, entsteht zwei Mal: erst in deinen Gedanken und dann in der Wirklichkeit. Denken kommt vor Tun, zumindest wenn es kein impulsives, gefühlsgesteuertes Tun ist, was bei ökonomischen Themen sinnvoll ist.

Wie du deine Produkte als Selbständige*r aufbaust, hängt wesentlich davon ab, was du verdienen möchtest. Wie viel Geld heute auf deinem Konto ist, hängt davon ab, was du in der Vergangenheit dafür getan hast, sofern du nicht geerbt hast. Das heißt, du entscheidest heute, wie dein Kontostand zukünftig aussieht.

Wie unterschiedlich Kulturen mit dem Thema Geld umgehen

Viele Menschen sind es in unserer Kultur noch immer nicht gewohnt, offen über Geld zu sprechen, über Geld nachzudenken, sich mit Geld auseinanderzusetzen und sich damit zu beschäftigen, was man alles tun kann, um ausreichend Geld zu verdienen, um sich seine Wünsche in diesem Leben zu erfüllen. In Amerika wird wesentlich offener über Geld gesprochen. Der Gedanke „Über Geld spricht man nicht. Geld hat man.“ lässt tief blicken.

Kerstins Geld-Coaching-Tipp

Wie du startest, um deine finanzielle Situation zu verbessern:

  1. Energie der Neugierde: Starte hier mit dem Download meiner Geld-Coaching-Tipps.
  2. Energie des Lernens: Beschäftige dich mit den Geld-Coaching-Tipps.
  3. Energie des Handelns: Fange so bald als möglich damit an, die Geld-Coaching-Tipps umzusetzen.

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Über die Autorin

Dr. Kerstin Gernig

Sie ist Business Coach für Neuanfänge in der Lebensmitte. Dr. Kerstin Gernig wurde als Exzellenzberaterin des Deutschen Mittelstands & als Vorbildunternehmerin Deutschlands ausgezeichnet. Ihr Buch „Werde, was du kannst“ analysiert die Erfolgsstrategien ungewöhnlicher Unternehmer. In ihrem 1. Leben war sie Wissenschaftlerin. In ihrem 2. Leben war sie Sepulkralkultur-Expertin und hat als Chefredakteurin, Geschäftsführerin und Verlagsleiterin gearbeitet. In ihrem 3. Leben unterstützt sie Menschen auf dem Weg der Selbständigkeit durch Nischenpositionierungen als ungewöhnliche Unternehmer. Hier geht’s zur Webseite von Dr. Kerstin Gernig.